Wein herstellen leicht gemacht


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Herzlich Willkommen auf
wein-selbstmachen.de!

 

Hier erfährst du alles was du wissen musst, um deinen eigenen Wein selber herstellen zu können.

Ob Rotwein oder Weißwein, glaub mir, es ist einfacher als du denkst. Du bist auf der Suche nach einem ganz besonderes Geschenk oder möchtest einfach deinen vollkommen eigenen Wein genießen? Dann bist du hier genau richtig.

Bevor wir jedoch zur detaillierten Schritt-für-Schritt Anleitung kommen, brauchen wir noch ein wenig Zubehör, welches für die eigene Weinherstellung unerlässlich ist.

Reden wir nicht lange drumherum und legen sofort los.

Eine ausführliche Liste der im Video gezeigten Zutaten und Geräte findest du unter dem Punkt Zubehör.




Nachdem du nun alles besorgt hast, legen wir richtig los.

Welcher Wein soll es sein?

Ob Rotwein, Weißwein oder Apfelwein, grundsätzlich kann man aus allen Beerenfrüchten und sogar aus Erdbeeren und Bananen Wein herstellen. Am einfachsten ist jedoch die Produktion vom klassischen Rotwein aus Weintrauben und daher für Anfänger sowie Hobby-Winzer am besten geeignet, weshalb wir die Produktion anhand von Rotwein erklären.

Wichtig hierbei ist, dass die Trauben frisch und gründlich Traubengewaschen sind. Außerdem solltest du darauf achten, nur wirklich fehlerfreie Früchte zu nehmen, ohne faule Stellen.

Wenn das getan ist, kommen wir zum 1. Schritt

 

 


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  1. Saft oder ganze Frucht?

Für die Gärung des Weines, welche die essentielle Phase der Herstellung vom eigenen Wein bildet, kann man zwischen 2 verschiedenen Methoden wählen:


Die Saftgärung
Bei der Saftgärung werden nicht die ganzen Früchte, sondern nur deren Saft für die Gärung genutzt. Hierfür eignen sich vor allem Früchte mit einem hohen Wasseranteil, da diese ausgepresst werden, jedoch stellt dies auch einen Nachteil dar, weil das Auspressen schon mal einige Stunden Zeit in Anspruch nehmen kann.

Die Maischegärung
Hierbei werden die ganzen Früchte genommen, welche grob verkleinert oder püriert werden. Dies hat den Vorteil, dass Farb- und Aromastoffe, welche sich in der Schale befinden, auch in den Wein aufgenommen werden und somit ein besserer Geschmack erzielt werden kann, was den Hauptunterscheid zwischen den beiden Gärmethoden ausmacht.


Bei der Rotweinherstellung konzentrieren wir uns auf die Maischegärung, da die beschriebenen Aromen in der Schale den unverwechselbaren Geschmack des klassischen Rotweins ausmachen.

Die zerkleinerten Früchte werden nun zusammen mit den folgenden Zutaten in den Gärballon gegeben.

 

  1. Zugabe von Zucker & Hefe

Diese beiden Zutaten sind die wichtigsten, wenn du deinen eigenen Wein machen möchtest. Die Hefe wandelt den Zucker während des Gärungsprozesses in Alkohol um, was für einen guten Wein unerlässlich ist.


Profitipp: Durch eine schrittweise Zugabe des gesamten Zuckers über 4 Portionen am ersten Tag der Gärung, erreichst du eine Optimierung des Gärungsprozesses, wodurch der Alkoholgehalt mit Leichtigkeit um 3-6% steigen kann 😉

Wichtig: Das Verwenden von lebendiger Hefe; keine Backhefe, da dies den Geschmack während der Gärung verdirbt.


 

  1. Zugabe von Zusatzstoffen

    Theoretisch ist die Maische jetzt bereit für den Gärungsprozess, jedoch gibt es noch einige Zusatzmittel, welche die Weinherstellung vereinfachen. Dadurch hast du zwar keinen 100% Naturwein mehr, aber zum Beispiel die Zugabe von Kaliumdisulfit ( 1g pro 10l Maische ) verhindert die Keimbildung während der Gärung.
    Falls dir der Gährungsprozess zu lange dauern sollte kannst du auch etwas Hefenährsalz dazu geben, was diesen Vorgang beschleunigt.

     

     

  2. Die Gärung

Jetzt kommen wir wichtigsten Teil der Weinherstellung, der Gärung. Falls du die Zutaten nicht schon alle im Gärballon zusammengemischt hast, ist dies nun an der Zeit.


Wichtig:  Du musst unbedingt darauf achten, dass du das Gefäß nur circa zur Hälfte bis 2 Drittel mit der Mixtur füllst. Da sich während der Gärung  viele Schalen nicht vollständig auflösen, besteht die Gefahr, dass sie durch den entstehenden Schaum nach oben getragen werden und das Gärröhrchen verstopfen. Im Extremfall kann der Glasballon durch den Druck zerplatzen!


Nun beginnt die Gärung. Diese erkennst du daran, dass sich der genannte Schaum bildet und im Gemisch Blasen aufsteigen, was bei der Maischegärung ziemlich heftig verlaufen kann.

Also keine Angst, wenn das selbst gemachte Weingemisch stark schäumt und blubbert, dadurch kann der Alkoholgehalt schon mal auf bis zu 14% ansteigen 😉

Während der Gärung sollte sich das Gefäß in einem Raum mit einer relativ kühlen Temperatur befinden. Für die Lagerung eignet sich vor allem der Keller oder Abstellräume, da die ideale Gärungstemperatur zwischen 17° und 20°C liegt.

Die Maische lässt du nun 2-4 Wochen stehen, denn in dem Gemisch laufen für die nächste Zeit einige chemische Prozesse ab, welche den Wein am Ende ausmachen. Wenn der Gärungsprozess zuende ist, erkennst du daran, wenn im fast fertigen Wein keine Blasen mehr aufsteigen.

 

  1. Umfüllen & Filtern

Die Gärung ist nun also vorbei. Die Fruchtreste haben sich am Boden abgesetzt und darüber ist der, noch trübe, eigens hergestellte Wein.

Herstellung

Jetzt kommt das 2. Gefäß zum Einsatz. Mithilfe des Weinhebers wird nur der flüssige Teil in den Gäreimer gefüllt und vermeide dabei, den lockeren Bodensatz aufzuwirbeln, damit der Wein am Ende so klar wie möglich ist.

Ist dies getan wird der umgefüllte Wein wieder kalt gelagert und nun werden sich nach und nach die letzten Trübstoffe absetzen, welche du mithilfe der Handpressbeutel herausfiltern kannst.

  1. Dein eigener Wein ist so gut wie fertig…

Nachdem wir den Wein gefiltert haben, wäre es am besten, den Wein idealerweise noch am selben Tag in Flaschen abzufüllen, da jeder weitere Luftkontakt des Weines das Eindringen von Keimen und damit das Verderben der kostbaren Tropfen riskiert. Somit wäre die ganze Arbeit und Zuwendung völlig umsonst.

Also: Trockene und vor allem saubere Glasflaschen zur Hand nehmen und mit dem am Gäreimer angebrachten Zapfschlauch befüllen. Zum verschließen der Flaschen eignen sich am besten klassische Korken, welche mithilfe des Verkorkers angebracht werden können.

 

Den perfekten Wein selbst machen?

Falls du alle Schritte von 1 bis 6 richtig befolgt hast, müsstest du jetzt deinen ganz eigenen Wein genießen können. Natürlich wird er nicht perfekt sein, denn wie bei allem im Leben gilt auch beim Weinherstellen: Übung macht den Meister. Deshalb bleib dran und du wirst merken, dass dein Wein von Mal zu Mal besser wird. Bis zum perfekten Wein ist jedoch jahrelange Erfahrung nötig.

Wenn du dir diese Zeit sparen möchtest und sofort deinen eigenen perfekten Wein selbst machen möchtest, dann kann ich dir den Online Wein Kurs von Sergio Facchin, einem studierten Önologen (Weinlehre) empfehlen. Hier wird dir von einem absoluten Profi anhand eines Video-Kurses gezeigt, wie du ohne langjährige Erfahrung sofort den perfekten Wein selbst machen kannst. Die Videoinhalte werden immer aktualisiert und selbst wenn du schon gut in der Kunst des Weinherstellens bist, kannst du durch seine Videos die Qualität deiner Weine sicherlich weiter verbessern. Dort sind auch ausführliche Tutorials zu anderen Weinsorten, wie Weißwein, Holunderwein, Bananenwein und sogar Ananaswein zu finden.

Vorbeischauen lohnt sich und viel Erfolg beim eigenen Wein!


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Sergio & Tim 🙂

selbstgemacht

 

 

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,,Lillet Rezepte“ : Wein mit exotischen Früchten.

,,Weinreben pflanzen“ : eigenen Wein aus der eigenen Ernte.

 

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